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FIRST FLV – Fondsgeb. Lebensversicherung

Prozessoptimierung und Automatisierung der fondsgebundenen Lebensversicherung

FIRST FLV – Fondsgebundene Lebensversicherung

Die Softwarelösung für die Abbildung der fondsgebundenen Lebensversicherung

Das Modul FIRST FLV ist besonders auf die Anforderungen von Versicherungsgesellschaften zugeschnitten, die Produkte im Rahmen der fondsgebundenen Lebensversicherung anbieten. Das Modul kann als Stand-alone-Lösung oder im Rahmen der FIRST-Modul-Familie (bspw. FIRST BO, FIRST SR, FIRST SO) eingesetzt werden.

Die Software ist zur nachhaltigen Prozessoptimierung und Automatisierung der relevanten Tätigkeiten in diesem Bereich entwickelt worden. Dabei wird in dem FIRST FLV-Modul nicht nur der automatisierte Orderprozess abgebildet, sondern auch alle anderen relevanten Prozesse wie bspw. die automatisierte Versorgung mit

  • Partner-/Emittentendaten
  • Stammdaten
  • Wertpapierkursen
  • Devisenkursen
  • Ausschüttungen

Im Leistungsspektrum von FIRST FLV ist auch die Verwaltung von Garantieprodukten enthalten und die dazugehörige Kursermittlung virtueller Dachfonds.

Ein weiteres Leistungsmerkmal des FIRST FLV-Moduls ist die Integration des Treuhänder-Freigabe-Prozesses bei Verkäufen von Fondsanteilen bzw. bei der Übertragung von Anteilen in Kundendepots.

Im Rahmen des Orderprozesses erfolgt ein Abgleich zwischen der Versicherungstechnik (Passivseite) und der Werte in FIRST FLV. Der Vergleich kann in drei Prozessschritten umgesetzt werden, wobei dies von den individuellen Kundenanforderungen abhängig ist. Dabei unterscheidet FIRST FLV folgende Prozessschritte:

  • Dispositionslauf
  • Ultimolauf
  • Echtlauf bzw. Fortschreibungslauf

Im Rahmen des Dispolaufes, der kurz vor dem Ultimo stattfindet, erwartet FIRST FLV die Sollbestände der Mathematik (Passivseite) und erstellt auf Basis von Handelsregeln einen Ordervorschlag als Kauf- bzw. Verkaufstransaktion. Der Anwender hat somit die Möglichkeit, die Daten zu kontrollieren, und kann diese dann entsprechend freigeben. Im Rahmen der Fonds-Verkaufs-Vorschläge kann der Treuhänder automatisiert die Geschäftsvorfälle (Transaktionen) freigeben. Die durch den Fachbereich (Rechnungswesen) kontrollierten und durch den Treuhänder freigegebenen Transaktionen werden somit in einen rechtsverbindlichen Status überführt und per automatisierter Anbindung an die Depotbank bspw. per SWIFT-Nachricht versendet.

FIRST FLV erwartet als Nächstes eine Bestätigung der Depotbank über den Erhalt jeder einzelnen Transaktion und abschließend eine entsprechende Abrechnung über die georderten Fonds.

Der Ultimolauf in FIRST FLV sorgt für den Abgleich zwischen der Bilanzmathematik (Passivseite) und den in FIRST FLV enthaltenen BeständenS zum Stichtag, also zum Ultimo. In diesem Prozessschritt erfolgt keine Orderplatzierung, sondern nur eine Umbuchung zwischen den in FIRST FLV gesondert geführten Bestandspositionen, dem Eigenbestand (Dispostock), den Schlussgewinnanteilen und dem Anlagestock (Bestand der Versicherungsnehmer). Diese Umbuchungen zwischen den Beständen können auch zu einem negativen Dispostock führen. Diese besondere Situation der Unterdeckung ist in FIRST FLV entsprechend implementiert und benötigt keine weiteren manuellen Eingriffe.

Der Prozessschritt nach dem Dispolauf und dem Ultimolauf ist der Echt- bzw. Fortschreibungslauf. Dieser Prozessschritt ist eine Kombination aus Ultimo- und Dispolauf. Zuerst erfolgt eine Umbuchung zwischen den Bestandspositionen, wobei der Anlagestock und die Schlussgewinnanteile den Sollbeständen der Passivseite entsprechen müssen und der Dispostock bildet die Residualgröße. In einem zweiten Schritt wird der Dispostock auf Basis von vorher festgelegten Regeln auf ein definiertes Niveau (normalerweise nominal gleich 0) gebracht, d. h., es wird ein Ordervorschlag (Kauf-/Verkaufstransaktion) erzeugt und analog zum Dispolauf behandelt. 

Die genannten Prozessschritte bieten dem Anwender somit die Möglichkeit, gezielt FLV-Bestände auf der Aktivseite der Bilanz zu führen und zu steuern, detaillierter in Planungen zu integrieren und Prozesse im FLV-Bereich effektiv und effizient zu gestalten.

Das Modul FIRST FLV ermöglicht neben den Transaktionen (Kauf/Verkauf) und den Bewertungen auch die Erfassung und Verarbeitung weiterer fondsrelevanter Transaktionsarten, wie bspw.:

  • Übertragung von Fondsanteilen
  • Ausschüttungen
  • Thesaurierungen
  • Kapitalmaßnahmen (Fondsfusionen, Splits, Fondsschließungen)

Die Integration von FIRST FLV in bestehende Systemlandschaften ist jederzeit möglich, indem Schnittstellenanbindungen an Bestandsführungssysteme und DWH-Architekturen bzw. Anbindungen an Stammdaten- und Marktdatensysteme sowie an unterschiedliche Depotbanken vorgenommen werden.

Sprechen Sie uns einfach zu FIRST FLV und einer möglichen Integration in Ihrem Haus an. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich finden wir gemeinsam einen idealen und kosteneffizienten Prozess für die Abbildung der fondsgebundenen Lebensversicherung.